Häufige Fragen & Antworten

Wie kann gespendet werden?

Gespendet werden kann über eine Bankanweisung auf unser Spendenkonto mit dem Betreff „Spende Kinderhilfsfonds“

Spendenkonto Kinderhilfsfonds: IBAN: AT 88 1813 0808 8932 0001, BIC: BWFBATW1, Die Ärztebank.

Oder online spenden »

Wer bekommt die Spenden?

Die Spendengelder kommen bedürftigen Familien zugute, deren Kinder wegen ihrer Erkrankung oder Behinderungen einen Therapie-, Hilfsmittel- oder Medikamentenbedarf haben. Der Kinderhilfsfonds setzt dort mit seiner Hilfe an, wo Therapien oder Heilbehelfe für Kinder und Jugendliche nicht von deren Familien voll- oder teilfinanziert werden können und auch staatliche Zuschüsse zu kurz greifen (siehe dazu auch „Was sind Voraussetzungen für eine Förderung“).

Ist die Spende absetzbar?

Ja, Ihre Spende ist spendenbegünstigt. Unsere Registrierungsnummer lautet: FW 2332
Beachten Sie bitte die neue Regelung zur Spendenabsetzbarkeit!
Informationen entnehmen Sie bitte diesem Folder des Bundesministerium für Finanzen

Was wird gefördert?

Familien, deren Kinder wegen ihrer Erkrankung oder Behinderungen einen Therapie-, Hilfsmittel- oder Medikamentenbedarf haben, können beim Kinderhilfsfonds um Unterstützung ansuchen.

Gefördert werden z.B. Ergo-, Physio- oder Psychotherapie, Logopädie, Heilbehelfe wie  Schienen, Lagerungskeile, Rollstühle, o.ä.

Was wird nicht gefördert?

Der Kinderhilfsfonds übernimmt keine Kosten für Zahnspangen, Dyskalkulie-Training, Legasthenie-Training, Klinik Selbstbehalte, Rehabilitation, orthopädische Schuhe und Therapien, die nicht in Österreich angeboten werden und damit auch nicht in Österreich besucht werden können.

Können bereits entstandene Kosten eingereicht werden?

Der Kinderhilfsfonds übernimmt keine Kosten, die bereits bezahlt wurden.

Wie kann um Unterstützung angesucht werden?

Bitte füllen Sie den Antrag aus und schicken Sie diesen inklusive aller benötigten Unterlagen (siehe Beiblatt Antrag) an den Kinderhilfsfonds. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier »

 

Wer stellt den Antrag?

Die Diagnose und das damit verbundene Ansuchen um Therapie- oder Heilbehelf-Förderung soll von einer anerkannten Gesundheitseinrichtung oder psychosozial tätigen Organisation gestellt werden und dem Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechen.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?

Personenkreis und allgemeine Voraussetzungen:

  • Der Kinderhilfsfonds unterstützt Familien, deren Kinder und Jugendliche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen legalen Aufenthalt im Bundesgebiet haben und die wegen ihrer Erkrankung oder Behinderungen einen Therapie-, Hilfsmittel- oder Medikamentenbedarf haben.
  • Ausschlaggebend für die Gewährung einer Zuwendung ist das Einkommen aller im Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten und unterhaltsverpflichteten Personen zum Zeitpunkt des Ansuchens. Eine Gewährung einer Zuwendung aus dem „Kinderhilfsfonds“ kommt nur dann in Betracht, wenn das monatliche Netto-Haushalteinkommen 2000.- Euro nicht übersteigt. Die Einkommensgrenze erhöht sich für jeden im gemeinsamen Haushalt lebenden unterhaltberechtigten Angehörigen um 380.- Euro.

Antragstellung:

  • Das Ansuchen muss alle notwendigen Unterlagen und Angaben umfassen (siehe „Welche Unterlagen/Dokumente müssen eingereicht werden?“)
  • Werden fehlende Unterlagen nicht nachgereicht, kann der Förderprozess nicht fortfahren und wird von Seiten des Kinderhilfsfonds eingestellt.
  • Die Diagnose und die damit verbundenen Ansuchen zur Unterstützung  müssen von einer anerkannten Gesundheitseinrichtung oder psychosozial tätigen Organisation gestellt worden sein und dem Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechen.
  • Wurde bei anderen Stellen auch um Zuschüsse angefragt (oder wurden diese abgelehnt oder bewilligt), so benötigt der Kinderhilfsfonds diese Informationen, um davon ausgehend den Zuwendungsumfang zu berechnen.

Wer entscheidet über die Zusage für eine Förderung?

  • (1) Der Antrag wird zunächst formal überprüft: Sind alle Informationen und Unterlagen, die es benötigt, beim Kinderhilfsfonds eingetroffen? Entspricht das Ansuchen den Förderrichtlinien des Kinderhilfsfonds?
  • (2) Sobald ein Antrag beim Kinderhilfsfonds eingereicht wurde und dieser alle notwendigen Unterlagen und Informationen enthält, wird das Ansuchen an die zuständige Person des Fachbeirats weitergeleitet. Dieser Experte/diese Expertin prüft dann das Ansuchen inhaltlich. Die Personen des Fachbeirats weisen unterschiedliche fachliche Expertisen auf und unterstützen den Kinderhilfsfonds ehrenamtlich.

Welche Unterlagen/Dokumente müssen eingereicht werden?

Können Unterlagen nachgereicht werden?

Sollten Unterlagen bei der Einreichung fehlen, können diese nachgereicht werden. Jedoch kann dadurch eine Verzögerung im Förderprozess eintreten.

An wen wird die finanzielle Unterstützung überwiesen?

Bei Therapien wird in der Regel direkt an die begleitenden TherapeutInnen überwiesen. Hierfür stellen die TherapeutInnen nach Ende der ersten 10 Einheiten eine Honorarnote samt der Übermittlung eines Besuchsnachweises.

Bei der Finanzierung von Heilbehelfen wird der auszuzahlende Betrag in der Regel direkt mit dem Unternehmen, das den Heilbehelf herstellt, verrechnet.

Was ist eine bewilligte chefärztliche Verordnung und wofür ist diese notwendig?

Diese Bewilligung durch den Chefarzt/die Chefärztin bestätigt die Kostenübernahme eines Teilbetrags  - z.B. für Therapiekosten - durch die Krankenkasse. Nur wenn diese bewilligte Verordnung vor Therapiestart durch die Familie eingeholt wurde, ist eine Teilfinanzierung durch die Krankenkasse möglich.

Der Kinderhilfsfonds hilft laut seiner Förderrichtlinien dann, wenn alle öffentlich möglichen Zuschüsse ausgeschöpft werden, hierzu zählen auch die Kostenübernahmen der Krankenkassen bei Therapieangeboten.

Wer sucht um die chefärztliche Verordnung an?

Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung der Familien, um diese Bewilligung anzusuchen. Die behandelnden ÄrztInnen stellen hierfür alle nötigen Unterlagen aus (Diagnoseschreiben, medizinischen Begründungen der Therapie).